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Der Frühling im ökosystem Weinberg

Walter Polz im Weinberg Südsteiermark
Renate Polz Südsteiermark Garten

Jetzt streift die Südsteiermark ihr grünes Kleid über und die für mich schöne, erfüllende Arbeit im Garten und Weinberg beginnt.

Der Rebenschnitt ist vollbracht und zwischen den Rebzeilen spriest es wieder. Genau hier liegt mein Augenmerk. Im Vorjahr wurde nach der Lockerung und dem Auffräsen des Bodens eine Grundmischung aus Leguminosenanteil eingearbeitet. Das Fräsen wurde maschinell getätigt die Einarbeitung der Samenmischung wie in alten Zeiten mit der Harke und den Rechen. Blühbeginn und Blühdauer sind bei den einzelnen Komponenten bewusst unterschiedlich gewählt, sodass sich die Mischungen vom Sommer bis zum Herbst stets in bunter Farbenpracht präsentieren.


Sie locken unzählige Fluginsekten, insbesondere Bienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge an und verbessern damit die Lebensgrundlage von Insekten fressendem Flugwild und Singvogelarten.

Blütenpollen und Nektar der Trachtwiese inmitten der Rebzeilen dienen der Fütterung der Bienen. Darin befinden sich Süßlupinen, Gelbsenf, Sommerwicke, Rotklee Serradella, Leinsaat, wilder herrlicher Fenchel, Klatschmohn, kleiner Wiesenknopf, Kornblume, Skabiosenflockenblume. wilde Möhre, Achillea millefolium. Calendula officinalis, Wegwarte und Malve. Der Taraxacum officinale,- Löwenzahn blüht gratis. Die im Vorjahr zwischen den Reben ausgesäten Margariten  Chrysanthemum segetum zeigen sich schon in dunklem Grün. 

Ich bin fast jeden Tag im Weinberg zum Ausschau zu halten, was sich im Bodenleben so tut. Das System mit Einsaat und Neuaussaat im Wechsel befindet sich im dritten Jahr und schön langsam zeichnen sich die Ziele und Erfolge zur Förderung des Ökosystems dazwischen und unter dem Rebenstöcken ab.


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